a. Satzung

1. Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Förderstudio Literatur e. V.
Er hat seinen Sitz in Zwickau, Galerie am Domhof 2, 08056 Zwickau.

2. Zweck des Vereins

Das Förderstudio Literatur e.V. fördert und pflegt das literarische und journalistische Schaffen, besonders das literarische Amateurschaffen.

Es unterstützt sowohl Projekte zur Förderung literarischer Talente als auch Bestrebungen, Menschen aller Altersgruppen und unterschiedlicher Begabung zu individuellen Lebensäußerungen zu motivieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Das Förderstudio Literatur e. V. organisiert Kontakte zu anderen Vereinigungen des literarischen Schaffens sowie zu Verbänden anderer Kunstgattungen.

Es entwickelt die Zusammenarbeit mit Partnern, die auch als Träger von Projekten, Mitunterzeichner von Schreibaufrufen, Mitveranstalter von Werkstätten, Kursen, Tagungen, Publikationsvorhaben u. a. fungieren können.

Das Förderstudio Literatur e. V. ist bestrebt, eine aktive Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Organe

Die Organe sind neben Mitgliederversammlung und Vorstand, auch der Vorstand im Sinne des Paragraphen 26 BGB:

4. Vorstand

Dem Vorstand obliegen die Leitung des Vereins und die Verwaltung des Vereinsvermögens.

Der Vorstand im Sinne des Paragraphen 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem Kassenwart sowie aus dem Geschäftsführer. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder ist einzelvertretungsberechtigt.

Der erweiterte Vorstand (in der Satzung Vorstand genannt) besteht aus mindestens fünf und höchstens acht Personen.

Der Vorstand wird für die Dauer von 3 Jahren gewählt und bleibt bis zu seiner Neuwahl im Amt. Ein Vorstandsmitglied kann nur durch die Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit abberufen werden.

Bei Ausscheiden aus dem Verein endet automatisch die Mitgliedschaft im Vorstand.

Für ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied erfolgt die Ersatzwahl durch die Mitgliederversammlung.

Der Vorstand ist vom Vorsitzenden nach Bedarf, aber mindestens vierteljährlich zu Vorstandssitzungen schriftlich einzuladen.

Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 5 Vorstandsmitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt.

5. Mitgliederversammlung

Eine Mitgliederversammlung ist gemäß Paragraphen 36/37 BGB mindestens einmal im Jahr unter Angabe der Tagesordnung vom Vorsitzenden schriftlich durch einfachen Brief oder per E-mail mit einer Frist von zwei Wochen einzuberufen.

Diese Tagesordnung muß mindestens folgende Punkte enthalten:

Jahresbericht

Kassenbericht

Bericht der Kassenprüfer

Wahl von zwei Kassenprüfern für das folgende Jahr.

Entlastung des Vorstandes

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmehrheit gefaßt.
Stimmberechtigt sind jedes anwesende Mitglied, sowie Ehrenmitglieder.

Auf Antrag von mindestens 51 Prozent der anwesenden Mitglieder ist geheim und schriftlich abzustimmen.

6. Mitgliedschaft

Mitglied im Verein kann jede natürliche und juristische Person werden.

Die Mitgliedschaft begründet sich durch schriftlichen Antrag, der dem Verein einzureichen ist und durch Zahlung des Mitgliedsbeitrages für das laufende Geschäftsjahr. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit Zugang der positiven Aufnahmeentscheidung des Vorstandes.

Ein abgelehnter Bewerber um die Mitgliedschaft hat innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ablehnungsbeschlusses das Recht, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen; diese entscheidet endgültig.

Es wird eine Beitrittsgebühr erhoben. Über die Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.

Die Mitglieder sind gehalten, durch Mitarbeit, Anregungen und Vorschläge die Vereinsarbeit zu fördern und die Satzung anzuerkennen.

Die Ehrenmitgliedschaft kann von der Mitgliederversammlung auf Antrag verliehen werden.

Die Mitgliedschaft endet durch:

freiwilligen Austritt unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Schluß eines Kalenderjahres. Er bedarf der Schriftform.

Todesfall,

Ausschluß, wenn trotz mehrmaliger Mahnung im laufenden Geschäftsjahr der Beitragspflicht nicht nachgekommen wurde (Stichtag ist der 31.12. des entsprechenden Geschäftsjahres)

sowie bei Verstößen gegen die Satzung. In diesem Fall entscheidet die Mitgliederversammlung.

Das ausgeschlossene Mitglied hat innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Beschlusses (unzustellbare Postsendungen gelten aus bekannt gegeben, wenn der Beschluß an die zuletzt bekannte Adresse versandt worden ist) die Möglichkeit, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen; diese entscheidet endgültig über die Mitgliedschaft. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Mitgliedschaftsrechte.

7. Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliedsbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

Sie sind im ersten Quartal eines jeden Jahres, spätestens aber bis zum 31. März eines jeden Jahres zu entrichten. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Anspruch auf Ersatz tatsächlich erfolgter Auslagen.

Ausscheidende oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

8. Geschäftjahr

Das Geschäftjahr entspricht dem Kalenderjahr.

9. Niederschriften

Von allen Versammlungen, Beschlüssen und Vorstandssitzungen ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Protokollführenden und vom Vorsitzenden zu unterschreiben ist.

Die Mitglieder haben das Recht, die Niederschrift einzusehen.

10. Satzungsänderungen

Satzungsänderungen können nur in der Mitgliederversammlung behandelt werden, wenn die alte Fassung der angestrebten neuen Fassung in der Tagesordnung gegenübergestellt und eine Begründung für die Änderung gegeben wird. In der Einladung ist ausdrücklich auf die geplante Satzungsänderung und die zu ändernde Satzungsbestimmung hinzuweisen.

Sämtliche Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 75 Prozent der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Satzungsänderungen aufgrund behördlicher Maßgaben (z.B. Auflagen oder Bedingungen) können vom Vorstand beschlossen werden. Sie sind in der nächsten Mitgliederversammlung vorzutragen.

Jede Satzungsänderung ist dem zuständigen Finanzamt und dem Vereinsregister beim Amtsgericht durch Übersendung der geänderten Satzung anzuzeigen.

11. Auflösung des Vereins

Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von 75 Prozent der erschienenen Mitglieder in einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung. Die Auflösung des Vereins darf nur der einzige Tagesordnungspunkt dieser Mitgliederversammlung sein.

Im Fall der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Zwickau mit der Maßgabe, daß diese es zu gleichen Teilen ausschließlich für gemeinnützige Zwecke einerseits im Sinne des Paragraphen 2 dieser Satzung und andererseits für eine freie, gemeinnützige Organisation, die es für wohlfahrtspflegerische Zwecke verwendet.

12. Satzungsbeschluß

Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 23.10.2007 beschlossen und der Vorstand beauftragt, die Eintragung im Vereinsregister herbeizuführen.

Hierfür zeichnen als Gründungsmitglieder:

(siehe Protokoll)