Förderstudio Literatur e. V.

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09
Jan

Zitate des Monats

MANCHMAL MÖCHTE ICH DOCH WISSEN, WIE DIE ZEITGESCHICHTEN, DURCH DIE ICH GEGANGEN BIN UND DIE ICH IN GEDANKEN SO MÜHELOS DURCHSTOSSE, IN MEINEM INNERN ANGEORDNET SIND: WIRKLICH ALS SCHICHTEN, SÄUBERLICH ÜBEREINANDER? ODER ALS EINE WIRRE MASSE VON NEURONEN, AUS DER EINE KRAFT, DIE WIR NICHT KENNEN, DEN JEWEILS ERWÜNSCHTEN ROTEN FADEN HERAUSZIEHT?

(Aus: Christa Wolf: Stadt der Engel.)

Vielleicht haben wir alle gehofft, dass sie nie sterben wird. Nun ja! Das nächste Leben geht aber Heute an. Nun nein, sie kann nicht mehr. In ihr letztes Buch ist wohl ihre Lebenskraft geflossen. Sie geht leibhaftig fort. Ausgelebt, ausgekämpft das alles. Ich höre sie lachen.Sie steht nun drüber, und liegt eben drunten. Der Alltag der Toten beginnt. Er wird bei ihr ausgefüllt sein. Die Gestalten, die sie heraufrief, Kassandra, Medea, umstehn sie wie Schwestern, ein Schutzengelgeschwader. Sie haben alle ihre Gestalt. Sie geht nun selbst in den Mythos ein.

(Volker Braun in seiner Trauerrede auf Christa Wolf am 13. Dezember 2011.)


09
Jan

Kalendernotiz für Januar und Februar

Das neue Programm ist da. Sie finden es hier…

Zwei besondere Hinweise an dieser Stelle:

  1. Schreibwerkstatt für Kinder und Erwachsene vom 14. bis 16. Februar 2012 jeweils 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr; Anmeldung bitte bei Andrea Riedel oder Susanne Hartzsch-Trauer (0375/3902515) bis spätestens 31.1.2012. - Teilnahmegebühr: 15 Euro
  2. Jahreshauptversammlung. Mittwoch, den 8. Februar 2012, 16.30 Uhr, in der Galerie am Domhof.

31
Okt

Zitat des Monats

„Ich hoffe, dass das Büchlein (Grammatik der Phantasie) auch solchen Leuten nützlich sein kann, die daran glauben, dass die Imagination ihren Platz bei der Erziehung haben muss, und solchen, die auf die Kreativität des Kindes vertrauen, und auch jenen, die wissen, welche befreiende Wirkung das Wort haben kann. ALLE GEBRAUCHSMÖGLICHKEITEN DES WORTES ALLEN ZUGÄNGLICH ZU MACHEN - das erscheint mir als ein gutes Motto mit einem demokratischen Klang. Nicht, damit alle Künstler werden, sondern damit niemand Sklave sei.“

(Gianni Rodari)

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